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In fünf Schritten zu einer proaktiveren Personalverwaltung: Best-Practice-Leitfaden 2 von Kimble

Unternehmensberatungen müssen nicht unbedingt groß werden, um eine komplexe Personalverwaltung zu haben. Die Schwelle zur Komplexität könnte mit zwanzig Mitarbeitern erreicht sein, aber nur wenige würden leugnen, dass die effektive Verwaltung von mehr als fünfzig Beratern eine große Herausforderung darstellt, insbesondere wenn es an geeigneten Prozessen und Technologien mangelt. Sind es allerdings Hunderte oder gar Tausende, dann muss man wirklich auf Zack sein.

  • Wo sind unsere Berater in dieser Woche?
  • Wie ausgelastet sind sie mit fakturierbarer Arbeit?
  • Wer sind die nächsten, die Projekte abschließen und frei werden?
  • Wie sieht der zukünftige Bedarf unter Berücksichtigung von Funktion, Fähigkeit oder Dienstalter aus?
  • Wie zuversichtlich können wir sein, dass ein neues Projekt realisiert wird?
  • Wie zuverlässig sind die Starttermine?
  • Wer von unseren Beratern eignet sich optimal für diese Aufgabe oder könnte sie – mit Unterstützung – übernehmen?
  • Wie sieht die mittel- und langfristige Nachfrage aus – müssen wir Mitarbeiter einstellen?
  • Welche zusätzlichen Fähigkeiten könnten wir benötigen?
  • Wen können wir umschulen?
  • Welche Projekte bieten die Chance, Talente zu fördern?

Solche und finanziell kritische Fragen wie „Wie maximiere ich die Auslastung und die Projektmargen?“ sind nur schwer zu beantworten. Das liegt vor allem an der Komplexität, die sich aus dem ständigen Wandel ergibt, dem Unternehmensberatungen unterliegen. Die Abstimmung von Angebot und Nachfrage ist schwierig, wenn sich Zeitpläne, Fortschritte und Verfügbarkeiten ständig verändern. Es ist dieser Wandel, der die Personalverwaltung für viele Unternehmen so unvorhersehbar macht.

In diesem Best-Practice-Leitfaden beschreiben wir fünf einfache Schritte zu einer besseren und proaktiveren Personalverwaltung. Wir gehen davon aus, dass der Leser über eine Automatisierungslösung für professionelle Dienstleistungen verfügt oder plant, eine solche zu kaufen – idealerweise eine, die in sein RCM-System (Risiken-Chancen-Management) integriert ist. Es bleibt zu hoffen, dass der Leser mittlerweile versteht, dass Tabellenkalkulationen, die am weitesten verbreitete Technologie zur Personalplanung, weder ausreichen noch angemessen sind.